Mesut Bayraktar
Linke Melancholie
Schwermut ist was anderes, Nostalgie ein Dasein ohne Zukunft. Melancholie ist Quelle utopischer Kraft gewinnung.
»Die Zeilen von Mesut Bayraktar singen im Chor den Wunsch nach einer gerechteren Welt. Selten klingt Melancholie so zuversichtlich und so poetisch. Dieser junge Dichter öffnet in uns neue Türen.
Chapeau!« Dinçer Güçyeter
Johannes Heil
Die Öffnung
Als »offenes Buch« bezeichnet der Musiker und gestaltende Künstler Johannes Heil sein lyrisches Erstlingswerk, das durch eine erstaunliche innere Klarheit und meditative Tiefe beeindruckt. Seine Texte erhellen Aspekte des Seins und der Beziehung zwischen Ich und Welt.
Lennart Sjögren; Margitt Lehbert (Übersetzerin)
Der Regenbogen
Lennart Sjögren ist einer der wichtigsten und beliebtesten schwedischen Dichter seiner Generation. In Schweden wird sehr viel Lyrik gelesen und Stimmen wie seine bereichern das Leben. Diesen Reichtum möchte »Der Regenbogen« auf Deutsch zugänglich machen.
Bengt Emil Johnson; Lukas Dettwiler (Übersetzer)
Aussichten vom Saxberget
Lyrik und Essays
Eine Reise durch schwedische Wälder, Moore, Jahreszeiten und Literaturgeschichten. Bengt Emil Johnson erkundet das unbestimmte Wunderbare des Lebens, stets mit weit offenen Ohren für alle Vogelstimmen; Reflexion, Philosophie, Welt- und Lokalgeschichte, vereint zu feinsinnigen lyrischen Texten.
Gyrðir Elíasson; Jón Thor Gíslason und Wolfgang Schiffer (Übersetzer)
Die Sprache der Möwen
In den Gedichtbänden Dulstirni / Geheimer Stern und Meðan glerið sefur / Während das Glas schläft, die in dem Auswahlband Die Sprache der Möwen vorgestellt werden, offenbart sich der gesamte poetische Kosmos des Dichters, in seiner Größe und in seiner Intimität.
Elza Javakhishvili
Besorg dir ein Nichts im Alltag
Gedichte
Deutschsprachiges Debüt der in Berlin lebenden georgischen Dichterin, Performerin und Bildenen Künstlerin Elza Javakhishvili.
Leonardo Tonus (Hg.); Lilli-Hannah Hoepner (Übersetzerin)
Heute bin ich ein Horizont / Hoje sou um horizonte
Illustrierte Lyrik aus Brasilien
Die Lyrikanthologie lädt die Leserinnen und Leser dazu ein, einen vielfachen Horizont zu durchschreiten: den der zeitgenössischen brasilianischen Poesie, den der Gastfreundschaft zwischen den Sprachen und Kulturen und den der Vorstellungskraft.
Yaryna Chornohuz; Kseniya Fuchs
[Dasein: Verteidigung der Präsenz]
»Die Front frisst mein Herz auf /und auch meine Freunde
sie frisst all meine Wörter / und blickt auf den Rest meines Körpers«
In 35 Gedichten erzählt die ukrainische Lyrikerin Yaryna Chornohuz vom Leben im und mit dem Krieg, vom Verlust, vom Schmerz, vom Lieben. Und von der Verteidigung ihrer Präsenz und der ihres
Landes.
Juliette Pary
An die Deutschen
Aus Traum - Dichtung
»An die Deutschen« erschien 1946 in Paris, in deutscher Sprache. Eine Abrechnung, in der die Autorin den von den Nazis Ermordeten ein Denkmal setzt und zugleich nach den universalhistorischen
Ursachen für das Böse, den Hass und die Kriege fragt.
Tom Schulz
Salz und Erinnern
Gedichte
Mit den Gedichten von Tom Schulz begeben wir uns auf eine Reise in die gleichermaßen nahe wie fernere Vergangenheit. Es gibt Überblendungen und Rückbilder: das zerstörte Berlin, die Zeit des Austrofaschismus, die Nachkriegszeit, Serbien dreißig Jahre nach den Schrecken des Krieges.
Natascha Gangl
FRISCHE APPELLE
& andere Sprechtexte
Mit FRISCHE APPELLE legt die Bachmannpreisträgerin Natasscha Gangl eine Sammlung von Vortragstexten vor, die aus der sinnlichen Qualität von Klang, Intonation und Rhythmus ihre volle Bedeutung entfalten. Die Autorin lehrt uns, mit den Ohren zu sehen.
Fran Lock
Manifest für eine Arbeiter:innenklassenpoetik
Der vorliegende Band mit Texten der britischen Dichterin Fran Lock umfasst ein Manifest und elf Gedichte, die zu einem neuen Klassenkampf auffordern: Wie sich wehren gegen die "bargeldlose Gesellschaft" und digitale Entkörperung? Wer ist der wirkliche Feind und wie findet die Hyäne ihren Ausgang aus dem Kapitol?
Alex Averbuch; Angela Huber
Das letzte Abendmahl meines Körpers
In Alex Averbuchs Lyrik wird der Körper zum Archiv einer babylonischen Ukraine: vielsprachig, verwundet, widersprüchlich. Die Gedichte führen in seine ostukrainische Heimat und lesen sich wie Ernten aus Familienarchiven und Briefen, die von interethnischer Gewalt, NS-Zwangsarbeit und Shoah erzählen.
Anna Julian Mendlik
Dante im Darkroom
Dante im Darkroom durchquert mythologische und biblische Landschaften, benennt sexuelle Praktiken als liturgische Akte, kartiert Orte von Gewalt und Begehren. Die Figuren, die den europäischen Kanon grundieren, werden neu aufgestellt und in Beziehung gesetzt. Erlösung gibt es nicht jenseits des Körpers, sondern in und mit ihm.
Alina Plohmann und Tamer Düzyol (Hg.)
Bad Times Poetry
Schluss mit schönen Worten
Es gibt keine schlechten Zeiten für Lyrik – politische Gedichte sind wichtiger denn je!
Ein Schwarm poetischer, nachdenklicher, selbst vergewissernder und nachtrauernder Lyrik und Kurztexte.