Müry Salzmann Verlag

Annemarie Andre: Nacktschnecken

Roman

 

Ein herzzerreißender Roman über eine Familie, die nicht ins Wertesystem ihrer Kleinstadt passt: aus der Sicht eines Kindes, das seine Welt nimmt, wie sie ist, sie nicht wertet, und seine Mutter letztlich noch gut aussehen lässt – das zeugt von großem Feingefühl, das ist große Klasse!

 

Auf dem Cover von "Nackschnecken" ist ein Mädchen mit Schnecken im Haar und auf der Schulter.
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Annemarie Andre

Nacktschnecken

Roman

224 Seiten

EUR (DE) 24,00

ISBN 978-3-99014-261-5

Erschienen am 01.10.2024

 

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Inhalt:

 

Schleimspuren hinterlassen bei den Leitners nur die Schnecken im Garten. Schleimige Menschen mögen sie nicht, genauso wenig wie solche, die tagsüber vor dem Fernseher sitzen, das machen nur die Faulen. Prinzipien haben sie, die Leitners, und keinen Genierer, sich ihre Billigsdorfer-Mentalität zugute zu halten: keinen Cent zu viel ausgeben, nicht so wie die anderen, die das Geld beim Fenster hinauswerfen!

Charlotte, die Nachzüglerin, merkt früh, dass sie weniger hat als andere Kinder. Vor allem wird ihr ständig gesagt, was sie nicht hat: einen Vater. Es ist die Mutter, die alles am Laufen hält. Bis eines Tages ein Aneurysma in ihrem Gehirn platzt. Die Folgen: 50-prozentige Behinderung, Kündigung, Arbeitsamt. Die beiden erwachsenen Halbgeschwister ziehen aus, ein alkoholsüchtiger Mann ein, und Charlotte muss sich damit abfinden, dass ihre Familie nun noch weniger in das Wertesystem der konservativen Kleinstadt passt als zuvor...

 

 

Auf dem Bild ist Annemarie Andre mit schulterlangen Haaren und roter Bluse.
© Tatiana Shalunova

Die Autorin:

 

ANNEMARIE ANDRE geboren 1994 in Waidhofen/Ybbs (Österreich), lebt und arbeitet in Wien und Amsterdam. Studium der Kunstgeschichte, anschließend Journalismus und neue Medien in Wien. Beiträge in Tageszeitungen, Kunstmagazinen und Literaturzeitschriften. Preise u.a.: LitArena 2015, 3. Platz; Junges Literaturkarussell Niederösterreich 2014, 1. Platz; Hans-Weigel-Literaturstipendium für das Manuskript von »Nacktschnecken« 2022/23.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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