Das kulturelle Gedächtnis

Bruno Frank: Lüge als Staatsprinzip

Essay

 

Bruno Frank hat "Lüge als Staatsprinzip", eine leidenschaftliche Abrechnung mit Hitler und seiner Politik, wenige Monate vor Ausbruch des Weltkrieges verfasst. Aber der Text wurde nie gedruckt. Nun erscheint "Lüge als Staatsprinzip" im Verlag Das Kulturelle Gedächtnis zum ersten Mal: Ein Fund aus den Archiven, der uns Einiges zu sagen hat. 

 

Im Hintergrund des Covers von "Lüge als Staatsprinzip" ist eine Schlange zu sehen.
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Bruno Frank; Peter Graf, Tobias Roth (Hg.)

Lüge als Staatsprinzip

Essay

112 Seiten

22,— € (D), 22,60 € (A)

ISBN: 978-3-946990-84-0

Erschienen im Oktober 2024

 

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Inhalt:

 

Bruno Franks "Lüge als Staatsprinzip" entstand auf Anregung Thomas Manns, der im Sommer 1939 eine Reihe von Broschüren plante, um die Stimme von Exil-Autoren nach Deutschland zu tragen: Der Ausbruch des Krieges vereitelte diese Pläne. Nach über 80 Jahren zum ersten Mal gedruckt, wirkt „Lüge als Staatsprinzip“, als würde sich Frank direkt an unser Heute richten.
Ergänzt wird der Band durch Bruno Franks Rede "Von der Menschenliebe", die er am 10. Dezember 1918 im Münchner Politischen Rat geistiger Arbeiter gehalten hat, sowie durch teils ebenfalls zum ersten Mal edierte Tagebucheinträge und Briefe von Franks Freunden Erika und Thomas Mann.

 

Das Bild zeigt Bruno Frank mit Haarkranz und nach unten gesenktem Blick. Er steht hinter einer Frau mit Locken, Pelzkragen und Hut.
(c) Münchner Stadtbibliothek / Verlag Das kulturelle Gedächtnis

Der Autor:

 

Bruno Frank (1887-1945) gehörte zu den erfolgreichsten Schriftstellern der Weimarer Republik. Mit Thomas Mann und seiner Familie verband ihn seit 1910 eine lebenslange Freundschaft. Am Tag nach dem Reichstagsbrand verließ er Deutschland und ging zunächst in die Schweiz, dann nach England und Frankreich, schließlich in die USA ins Exil. 

 

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