Das Buch über Frauen, die russische Kriegsverbrechen in der Ukraine recherchieren - von einer Autorin, die während der Arbeit daran durch eine russische Rakete getroffen wurde. Posthum fertiggestellt durch vier HerausgeberInnen, darunter der Witwer Victoria Amelinas und Tetyana Teren vom PEN Ukraine.
Victoria Amelina; Steffen Beilich, Andreas Rostek (Übersetzer); ETJANA TEREN, JARYNA GRUSCHA, SASCHA DOWSCHYK, ALEX AMELIN (Hg.)
Literarische Reportage
304 Seiten
22 EUR (D), 22,50 EUR (A), 27,50 SFR (CH)
ISBN: 978-3-949262-51-7
Erschienen am 21.03.2025
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Inhalt:
Die Veröffentlichung dieses Buches ist eine Verbeugung vor einer großartigen Frau, die nicht mehr lebt. Victoria Amelina, ukrainische Schriftstellerin, Dichterin, Mutter, Feministin und Menschenrechtsaktivistin, wurde im Sommer 2023 durch eine russische Rakete getötet. Sie wurde 37 Jahre alt. In den letzten Monaten ihres Lebens arbeitete sie an diesem Buch. Darin begleitet sie Journalistinnen, Verteidigerinnen der Menschenrechte, Anwältinnen, die russische Kriegsverbrechen festhalten, während der Krieg gegen die Ukraine andauert. Und sie beschreibt ihre eigene Wandlung von der Autorin und Mutter zur Aktivistin. Das Buch erscheint posthum in den USA, England, Frankreich, Italien, Schweden und Deutschland. - Mit einem Vorwort von Margaret Atwood

Die Autorin:
Victoria Amelina, ukrainische Autorin, Dichterin und Menschenrechtsaktivistin, geboren 1986 in Lviv, gestorben am 1. Juli 2023 in Dnipro. Romane und Kinderbücher; eine Sammlung ihrer Gedichte erschien posthum. 2021 gründete sie in dem Ort Nju-Jork im Donezk das New York Literature Festival. 2023 gab sie das Kriegstagebuch des Anfang 2022 von russischen Soldaten ermordeten Kinderbuchautors Wolodymyr Wakulenko heraus. Im Juni 2023 wurde sie in Kramatorsk durch eine russische Rakete tödlich verletzt. Gedichte von Amelina auf Deutsch erschienen in der edition.fotoTAPETA in dem Band "Den Krieg übersetzen".