Lew Tolstoj, Hadschi Murat

"Als Lew Tolstoj Ende Oktober 1910 Jasnaja Poljana schwer krank verläßt, trägt er das Manuskript von Hadschi Murat mit sich. Er stirbt auf der Flucht vor Frau, Familie und der Presse am 20. November 1910 in der Bahnstation von Astapowo unter den Augen der Weltöffentlichkeit, und Hadschi Murat wird zu seinem letzten Roman, 1912 postum veröffentlicht.

 

Der Anblick einer Tatarendistel ruft dem Erzähler bei einem Spaziergang die Kaukasuskriege ins Gedächtnis, in denen sich die Welt des Okzident und jene des Orient gegenüber standen. Erzählt wird die Geschichte des Widerstandes der um Freiheit kämpfenden Völker des Kaukasus und jene von Hadschi Murat, der zu den Russen überläuft und den Tod findet."
(Text: Dörlemann Verlag)

Aus Anlass seines ersten Erscheinens vor hundert Jahren bringt der Dörlemann Verlag Hadschi Murat in der Übersetzung von Werner Bergengruen neu heraus. Das Buch ist ab Mittwoch im Handel. Eine Vorab-Leseprobe gibt es hier.

  • Lew Tolstoj, Hadschi Murat. Roman. Aus dem Russischen von Werner Bergengruen. Mit einen Nachwort von Thomas Grob. Etwa 288 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag und Leseband. Dörlemann Verlag, Zürich 2013. 18,00 Euro

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Kommentare: 2
  • #1

    Margarete (Montag, 04 März 2013 23:07)

    wenn einer Englisch kann, lohnt sich dies: "The Jester of Astapovo" von Rose Tremain [http://www.guardian.co.uk/books/2009/may/23/rose-tremain-jester-astapovo-orange-prize-fiction].
    Vielleicht traut Dörlemann sich ja an eine Neuübersetzung; würde mich freuen. Das Thema ist ja leider zeitlos.

  • #2

    hotlist-online (Sonntag, 10 März 2013 09:00)

    Danke für den Hinweis!

 

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