S. Marix Verlag

Sarah Raich: Hell und laut

Roman

 

Hrotsvit wagt Unerhörtes: Sie schreibt von Frauen, die über männliche Gewalt dominieren. Das trifft im Mittelalter auf Widerstand und sorgt für gefährliche Skandale. Doch nicht nur Frauen ringen in dieser Hierarchie um Selbstbestimmung, und für ein wenig Freiheit greift jeder zu anderen Mitteln …

 

Das Cover von Hell und laut zeigt das Gesicht einer Frau, drumherum verschiedene Farben.
Ein Klick auf das Cover führt zur Leseprobe

Sarah Raich

Hell und laut

Roman

432  Seiten

€ 24,00

ISBN: 978-3-7374-1217-9

Erschienen am 20.08.2023

 

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Inhalt:

 

Hrotsvits Leben ist fremdbestimmt: Ihr Vater verlobt sie mit Konrad dem Roten, der Männer liebt und seine Wut an ihr auslässt. Doch die ränkeschmiedende Königin Edgitha bringt Hrotsvit mittels blutiger List nach Magdeburg, wo sie nach einem Skandal abermals verschwinden muss. Erst am Stift Gandersheim kann sie ihrer Berufung nachgehen: dem Schreiben. In ihren Dramen verhöhnt sie brutale Lüstlinge und gibt Frauen eine Stimme. Doch jede Freiheit hat ihren Preis …
Liutprand verfolgt eine geistliche Karriere. Für die eigene Freiheit nimmt er Verrat und Mord in Kauf. Auch mit dem Keuschheitsgelübde tut sich der schöne, scharfzüngige Kirchenmann schwer. Nach schicksalhaften Eskalationen in Italien und Byzanz findet er sich am Stift Gandersheim wieder, wo er auf die kluge Hrotsvit trifft – eine Begegnung, die beider Leben verändern und Unvorhergesehenes in Gang setzen wird.

Das Leben der ersten deutschen Dichterin vor dem schillernden Panorama des Frühmittelalters.

 

Das Bild zeigt die Autorin Sarah Raich mit nach hinten gekämmten Haaren und dunkelblauem Longsleeve.
© Sandra Singh

Die Autorin:

 

Sarah Raich, geboren 1979, studierte Literaturwissenschaft in Berlin, arbeitete als Kommunikationsstrategin in San Francisco und lebt heute als freie Autorin in München.
Sie wuchs im Vorharz auf, wo sie das nach Hrotsvit benannte Roswitha-Gymnasium in Bad Gandersheim besuchte, entdeckte aber erst Jahre später die feministischen Texte Hrotsvits für sich. Zu ihren bisherigen Veröffentlichungen gehören die Kurzgeschichtensammlung »Dieses makellose Blau« sowie die dystopischen Jugendromane »All That’s Left« und »Equilon«.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Leseprobe:


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