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Thomas Podhostnik: Dear Mr. Saunders

Erster Brief: Die Bibliothek der unverkäuflichen Bücher

 

Den neuen Roman 'Dear Mr. Saunders' von Thomas Podhostnik präsentieren wir als dreiteiligen Fortsetzungsroman in Briefform. Es ist ein Text über das Aufwachsen in der alten Bundesrepublik aus der Perspektive eines Gastarbeiterkindes, über soziale Herkunft, über Chancen, Hindernisse und ihre ungewöhnliche Bewältigung.

 

 

Auf dem Cover von "Dear Mr. Saunders" befinden sich raufende Jungs.
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Thomas Podhostnik

Dear Mr. Saunders

Erster Brief: Die Bibliothek der unverkäuflichen Bücher

Roman

102 Seiten

D 14 € / AT 16, 50 € / CH 21,50 CHF

978-3-98805-034-2

Erschienen am 04.02.2024

 

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Inhalt:

 

Den neuen Roman 'Dear Mr. Saunders' von Thomas Podhostnik präsentieren wir als dreiteiligen Fortsetzungsroman in Briefform. Es ist ein Text über das Aufwachsen in der alten Bundesrepublik aus der Perspektive eines Gastarbeiterkindes, über soziale Herkunft, über Chancen, Hindernisse und ihre ungewöhnliche Bewältigung.

Sergej ist ein slawisches Kind von Gastarbeitern, das in Deutschland aufwächst. Er liebt Filme und Bücher, findet aber keinen Platz in der westdeutschen Bildungsgesellschaft. Er wird zum Kleinkriminellen und landet schließlich in Sankt Petersburg, wo er als Spion rekrutiert werden soll.

In drei langen Briefen 'Die Bibliothek der unverkäuflichen Bücher', 'Ich, Untermensch' und 'Chatanga' an den amerikanischen Schriftsteller George Saunders erzählt er seine Lebensgeschichte und reflektiert über slawische Identität, das Schreiben, die deutsche Sprache und die Macht der Privilegierten. Dabei geht er den Fragen nach: wem gehört die Sprache und wem die Erzählungen? Dear Mr. Saunders ist ein Text im Stil der Romantik, ein Hilferuf und ein Entwicklungsroman, inspiriert von Hugo von Hofmannsthals Chandos-Brief.

 

Das Bild zeigt den Autor Thomas Podhostnik mit schwarzem Hemd und grauer Kappe.
(c) Kira Chernova

Der Autor:

 

Thomas Podhostnik wurde 1972 in Radolfzell am Bodensee als Sohn jugoslawischer Gastarbeiter geboren. Er machte eine Lehre zum Speditionskaufmann, dann eine Ausbildung zum Regieassistenten am Teatro Nacional de Cuba. Er studierte am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig.

 

Thomas Podhostnik verfasst Prosa und experimentelle Prosa, die in Einzeltiteln, Anthologien und Literaturzeitschriften veröffentlicht wurden. Er lebt in Leipzig. In der parasitenpresse erschienen zuletzt von ihm der Mikro-Roman 'Frame' (2021) sowie der Prosaband 'Unter Steinen' (2020) sowie die Übersetzung ins Russische 'Под камнями' (2021). Außerdem übersetzte er (im Team) die Gedichte der slowenischen Dichterin Ana Pepelnik. Weitere Titel sind u.a. im Luftschacht Verlag erschienen.

 

 

 

 

 

 

Leseprobe:

 

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