Mandelbaum verlag

Karolina Dreit, Kristina Drei: Working Class Daughter

Über Klasse sprechen

 

Gemeinsam mit Working Class Daughters über Klasse sprechen

 

Das Cover von "Working Class Daughters" zweigt zwei spielende Kinder. Das eine sützt das andere Kind beim Handstand. Auf dem Foto sind handschriftliche Notizen.
Ein Klick auf das Cover führt zur Leseprobe

Karolina Dreit, Kristina Dreit

Working Class Daughters.

Über Klasse sprechen

164 Seiten

EUR 20,00

ISBN: 978399136-046-9

Erschienen am 10. Juni 2024

 

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Inhalt:

 

Alles begann bei einem Gespräch in der Küche. Gerade war Didier Eribons Rückkehr nach Reims erschienen, das wir zu lesen versuchten, es aber immer wieder weglegen mussten. Zu nah waren die Erfahrungen an den eigenen Klassenwechseln, und doch fehlte da etwas. Je mehr wir unsere eigene Klassengeschichte befragten, desto mehr Freund:innen fielen uns ein, bei denen es ähnlich war. Wir entwickelten einen Fragebogen und fingen an, Interviews zu führen. Viele der Befragten erzählen von Migrationsgeschichten, sind queer und fast alle sind oder waren im Kunst- und Kulturbereich tätig. Alle sind oder waren einmal Töchter. In diesen Gesprächen werden Klasse mit Geschlecht, queerness, Arbeit, Migration, Widerstand und Sorge verschränkt. Das Buch behauptet eine andere Wirklichkeit, in der das Sprechen über Klasse nicht von Scham und Isolierung getragen wird, sondern Verbindungen schafft.

 

Das Bild zeigt die beiden Autorinnen Karolina und Kristina Dreit, die sich in einem Autospiegel spiegeln.
(c) Juha Hansen

Die Autorinnen:

 

Karolina Dreit ist Arbeiter:innentochter und Post-Ost-Migrantin, sie studierte u. a. Soziologie und ist nach unterschiedlichen (Um-)Wegen als Kulturarbeiterin, Künstlerin und Lehrerin tätig. Sie interessiert sich für Arbeitskämpfe, undogmatische Perspektiven auf Klasse und verbindende politische Praktiken.

 

Kristina Dreit ist Künstlerin und Dramaturgin. Ihre Arbeit bewegt sich im Bereich Performance, Installation und Film. Derzeit interessiert sie sich am Beispiel von Stahl für die Geschichte von Werkstoffen und die Verknüpfungen von Körper, Klasse und Geschlecht.

 

Selina Lampe ist Künstlerin und beschäftigt sich mit herrschaftskritischen Ideen. Sie arbeitet mit Video, Skulptur, Zeichnung und Text. Als Teil der feministischen Arbeitsgruppe WIDERSTAND, GEWALT, GESCHICHTE forscht sie zu Scham als Strategie gegen patriarchale Gewalt und Schweigen.

 

Leseprobe:

 

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