Neues (und Älteres) aus dem Verlag Ulrich Keicher (2)

 

Nicht nur als Abrundung des gestrigen Eintrags, sondern auch als Ermunterung für den Sortimentsbuchhandel, unermüdlich in den Programmen der Verlage zu stöbern - und zwar ausdrücklich einschließlich der Backlists, wo sich immer schöne (Wieder-)Entdeckungen machen lassen -, hier weitere sechs Titel aus dem Verlag Ulrich Keicher, von: Elke Erb, Brigitte Kronauer, Helga M. Novak, Christa Reinig, Kyra Stromberg und Barbara Wiedemann.

(Texte: der Verlag)

 

  • Elke Erb, Wegerich. Wahn. Denn wieso? Gedichte. Auswahl von Ulrich Keicher. 24 Seiten + 4 Seiten Faksimile. Fadenheftung, broschiert. 14 x 23 cm. Auflage 300. 2008. 10,00 Euro

 

"Sechzehn Gedichte aus den 5-Minuten-Notaten, die gleichzeitig vollständig (über 450 Einzeltexte) unter dem Titel Sonanz bei Urs Engeler in Basel erschienen sind. Dazu enthält das hier eingeheftete Faksimile 4 handschriftliche Seiten aus dem Notizbuch der Autorin."

  • Brigitte Kronauer, Die Sprache von Zungen- und Sockenspitze. Sechs Texte zu Bildern. 32 Seiten, mit 6 farbigen Abbildungen. Fadenheftung, broschiert. 14 x 23 cm. Auflage 300. Erstausgabe. September 2008. 12,00 Euro

 

"Diese Texte erschienen im Jahr 2006 in der Reihe "Bildansichten" in der Neuen Zürcher Zeitung und hier erstmals in Buchform. Die Autorin befaßt sich dabei mit Bildern von El Greco, Segantini, Dieter Asmus, Ivan Albright, Heiner Altmeppen und Stanley Spencer. Der Kronauer-Leser weiß um die Qualität solcher Texte und schätzt diese Art ganz besonders."

 

Im Verlag sind weitere Bücher Kronauers erschienen und weiterhin lieferbar.

  • Helga M. Novak, Lebendiger Fund. Eine Erzählung. 24 Seiten. Format 14 x 23 cm. Fadenheftung, broschiert. 14 x 23 cm. Auflage 300. Erstausgabe, November 2010. 15,00 Euro

 

"Diese Publikation ist erschienen zur Verleihung des Christian Wagner-Preises an die Autorin am 20. November 2010. Der neuerliche Umgang mit diesem Werk im Zusammenhang mit der Veröffentlichung der Erzählung hat uns gezeigt, welch großartige Lyrikerin und Erzählerin Helga M. Novak bis heute geblieben ist. Die meisten ihrer Werke sind erfreulicherweise im Verlag Klaus Schöffling, Frankfurt lieferbar."

  • Christa Reinig, Achtzehn Gedichte. Mit drei Zeichnungen und einer Anmerkung herausgegeben von Christoph Meckel. 28 Seiten.  Fadenheftung, broschiert. 14 x 23 cm. Auflage 300. Oktober 2008. 10,00 Euro

 

"Die Gedichte, welche Christoph Meckel noch in Absprache mit der Autorin zusammengestellt und mit drei Kreidezeichnungen versehen hat, sind dem Band Sämtliche Gedichte (Eremiten-Presse) entnommen. Während der Drucklegung haben wir dann die Nachricht erhalten, daß Christia Reinig am 30. September in München gestorben ist. Sie hatte Ende August noch dem Verleger mitgeteilt: "... Es bedeutet mir viel, daß ein Gedichtband von mir bei Ihnen erscheinen kann..."" 

Kyra Stromberg, Bruchstücke. Notizen aus einem ungeordneten Leben. 40 Seiten, mit 2 Abbildungen. Fadenheftung, broschiert. Erstausgabe. Auflage 300. September 2007. 12,00 Euro

 

"Trotz ihrer 90 Jahre hatte die Autorin noch Vieles vorbereitet. Darunter ihre Lebenserinnerungen, welche die Jugendzeit bis in die Nazizeit umfassen, danach bricht das Manuskript ab. Kyra Stromberg starb im November 2006."

 

Kyra Stromberg hat sich als Übersetzerin, Herausgeberin und Biographin u. a. um Djuna Barnes verdient gemacht. Djuna Barnes. Leben und Werk einer Extravaganten erschien erstmals 1989 im Verlag Klaus Wagenbach und ist in dritter, überarbeiteter Auflage lieferbar.

  • Barbara Wiedemann, Franco, FORTE / AM / NEUNTEN NEUNTEN / NEUNTAUSEND / NEUNHUNDERT / NEUNUND / NEUNZ / IG. Kurt Leonhard und Paul Celan übersetzen gemeinsam Henri Michaux. 32 Seiten, mit 9 Abbildungen. Fadenheftung, broschiert. Auflage 300. Erstausgabe. Februar 2010. 15,00 Euro

 

"Bisher war kaum bekannt, dass Paul Celan und Kurt Leonhard teils engen Kontakt pflegten, zumindest für einige Zeit, bedingt durch die gemeinsame Übersetzungsarbeit an den Michaux-Schriften für den S. Fischer Verlag. Da nun auch der Nachlaß von Kurt Leonhard im Deutschen Literaturarchiv in Marbach aufbewahrt wird, hat Barbara Wiedemann, die uns durch zahlreiche Celan-Editionen bekannt ist, recherchiert und festgestellt, "dass wir es hier mit dem Dokument einer für beide Beteiligte einzigartigen intensiven Zusammenarbeit zu tun haben". Im Zentrum unserer Publikation steht ein Scherzgedicht, das beide Autoren zusammen am 9.9.1965 (daraus auch der Titel) bei ihrem Arbeitstreffen in Frankfurt am Main in abwechselnden Versen verfasst haben; dazu dokumentiert eine Widmung von Paul Celan für die Leonhard-Tochter Bettina im Band Sprachgitter diesen Termin." 

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