Stütze für den Buchhandel. Französische Sonderwege

Im Rahmen seiner Sendereihe zum 50. Jahrestag der Unterzeichnung des Élysée-Vertrags bringt Deutschlandradio Kultur morgen einen Beitrag zur staatlichen Förderung des Buchhandels in Frankreich.

 

"Frankreich gehört zu den Ländern mit dem dichtesten Netz an Buchhandlungen. Und doch verschwanden unzählige Läden aus dem Quartier Latin, dem einstigen Intellektuellenviertel der Hauptstadt, weil sie - anders als Boutiquen und große Handelsketten - die Explosion der Mietpreise nicht mitmachen konnten. Die Politik hat sich ein ganzes Bündel an Fördermöglichkeiten einfallen lassen, da Bücher und Buchläden zum kulturellen Selbstverständnis der Grande Nation gehören.

Diese Stütze für den Buchhandel, für freie Unternehmen also, ist ein französischer Sonderweg, der auch vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels [und der Kurt Wolff Stiftung, Anm. d. Red.] gelobt wird. In Zeiten der weltweiten Konkurrenz durch den Online-Buchhandel vertrauen die Buchhändler Frankreichs nicht allein auf die Hilfe vom Staat: Sie haben längst eigene Strategien entwickelt wie zum Beispiel die Internetplattform lalibrairie.com, über die Online-Kunden wieder in die traditionellen Buchläden gelockt werden sollen."

(Text: Deutschlandradio Kultur)

 

Stütze für den Buchhandel. Französische Sonderwege

Von Kathrin Hondl

Dienstag, 29.1.2013, 19.30 Uhr

Deutschlandradio Kultur

 

Bei dieser Gelegenheit auch der Hinweis auf eine bereits zurückliegende Sendung, Regard croisé - gekreuzter Blick, über den Literaturaustausch zwischen Frankreich und Deutschland.

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