Der Marsianer von Luftschacht

 

Anlässlich der jüngsten Marsmission der Hinweis auf folgendes einschlägige Werk:

 

 

Leopold Maurer, Mann am Mars

 

Mit feinem Humor und großem Gespür für absurde Szenerien führt Leopold Maurer seine skurrilen Helden durch die Öden des roten Planeten und erzählt so nach und nach die rührende Geschichte eines zweifellos neurotischen, doch stets charmanten Weltenforschers.

 

Er ist der erste Mensch auf dem Mars, seine einzig reale Gesellschaft eine Schildkröte namens Darwin. Und kann man überhaupt von erfüllenden Aufgaben sprechen, so sind dies das Beobachten von Marsgestein – eine durchaus monotone Tätigkeit – und, den Sponsoren dieser Mission verpflichtet, das Betreiben einer Tankstelle. Doch schon bald stellt sich die unterschiedlichste Gesellschaft ein: tankende Außerirdische, ein verhasster Arbeitskollege, der ewiggestrige Großvater und angeblich sitzt sogar Gott hinter einem der Hügel. (Verlagstext)

 

"[…] Fragen über Gott und die Welt, und Mann am Mars bietet darauf Antworten, die bisweilen urkomisch sind, manchmal aber auch tieftraurig stimmen. Das Tolle daran ist, wie leichtfingrig das alles ins Bild gesetzt wird." (FAZ)

 

"Maurers Zeichnungen enthalten mit ihren klaren Linien und den vollflächigen Hintergründen, die – natürlich – vor allem in Rottönen gehalten sind, nichts Überflüssiges und lassen einen die Leere der Marsoberfläche förmlich spüren. In Kombination mit ihrem oft absurden und zum Teil auch bösen Witz machen sie das Büchlein zu einem grossen Lesevergnügen." (Strapazin)

 

"[...] eine psychedelische Comicreise in sauerstoffarme Regionen [...], die nichts anderes ist als feinstes Ecstasy in roten, in sehr, sehr roten Bildern." (Raveline)


Leopold Maurer, Mann am Mars. Graphic Novel. 80 Seiten, farbig, Paperback (Full-Flap). Luftschacht Verlag, Wien 2011. 18,50 Euro

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Kommentare: 1
  • #1

    Margarete (Freitag, 10 August 2012 18:52)

    ... hab ich auch schon an den Mann (auf der Erde) gebracht, einem glücklichen Käufer. Die Besprechung kommt ja zu gelegener Zeit, um bei aller Marsexpeditionseuphorie augenzwinkernd daran zu erinnern: "Der kleine Gott der Welt bleibt stets von gleichem Schlag / und ist so wunderlich als wie am ersten Tag." - um es mit dem goetheschen Mephistopheles zu sagen.

 

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