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Toma Markov: Luizza Hut

Roman

 

Elegant wie eine russische Eiskunstläuferin springt der Autor Toma Markov mit einer Pirouette aus dem Fenster, erweist Heiner Müller und Bertolt Brecht seine Reverenz, gibt Jim Carroll die Hand und beschert allen Lovers den ersten Pop-Roman aus Bulgarien!

 

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Toma Markov; Viktoria Dimitrova Popova (Übersetzerin)

Luizza Hut

Roman

224 Seiten, Gebundene Klappenbroschur

20,00 EUR [D]; 20,60 EUR [A]; 25,90 CHF

ISBN 978-3-906811-10-9

 

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Inhalt:

 

Makaronov hat ein Buch mit dem Titel "Der Roboter Sklave" geschrieben und steht am Anfang seines
Ruhms als Dichter. Wie alle seine Landsleute im Jahr 1998 lebt er in einer nicht explizit genannten Stadt in den Tag hinein. Das Land ist erstarrt von den Lügen, die sich noch keiner ausmalen kann. Noch hoffen die Menschen. Die gebräuchliche Währungseinheit ist «zwei Kröten» – der durchschnittliche Lohn für einen Tag. Makaronov arbeitet als Bühnenarbeiter und bewegt sich in der blühenden Indie-Musikszene, an deren Spitze LUIZZA HUT steht, die Postpunk-Band schlechthin mit der Kult-Frontfrau Luizza H. Ihren Status als Punk-Diva nutzt sie rücksichtslos aus, taucht auf den Konzerten ihrer Band auf, wann es ihr passt, bedient sich aller, die in ihre Nähe kommen, weigert sich, auch nur eine Aufnahme zu machen – und überhaupt, wäre sie keine Frau, wäre sie Kurt Cobain, und flugs macht sie den heillos in sie verliebten Dichter zu ihrem Roadie.

 

(c) Ink Press
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Der Autor:

 

Toma Markov, geboren 1972, ist einer der interessantesten bulgarischen Dichter seiner Generation und jüngster Träger der Goldmedaille der Europäischen Akademie der Dichtung. Seine Werke sind bisher auf Englisch, Estnisch, Polnisch, Russisch und Ungarisch veröffentlicht. Er lebt in Sofia. 

 

 

(c) Alba Ristovski
(c) Alba Ristovski

Die Übersetzerin:

Viktoria Dimitrova Popova, geboren 1981 in Sofia, lebt als Übersetzerin in Zürich. Sie ist Herausgeberin der Bulgarischen Reihe. 2016 Shortlist des Literaturpreises des National Book Center und des Nationalen Kulturpalastes Sofia, 2019 Conrad-Ferdinand-Meyer Preis 2019 für Übersetzung als Autorschaft.

 

 

 


Leseprobe: