edition 8

Rafael Gumucio: Transitkind

Roman

 

Ein Buch voller Verzweiflung und Humor über das Erwachsenwerden und das Leben zwischen zwei Welten, das im Zeitalter der globalen Wanderbewegungen aktueller denn je ist.

 

 

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Rafael Gumucio; Benjamin Loy (Übersetzer)

Transitkind

Roman

200 Seiten, gebunden

Deutschland: 21.20, Österreich 21.80, Schweiz 25.00

ISBN 978-3-85990-387-6

 

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Inhalt:

 

Das lateinamerikanische Exil im Paris der 70er Jahre: Mit seinen Eltern und seiner Grossmutter vor der Militärdiktatur Augusto Pinochets geflüchtet, wächst der junge Chilene Rafael Gumucio zwischen den chaotischen Sitzungen sozialistischer Polit-Komitees und den verlorenen Träumen einer ganzen Generation auf. Während seine Eltern bald ihre eigenen (und getrennten) Wege finden, mit ihrem Schicksal umzugehen, sucht Rafael in Gesprächen mit der Statue Victor Hugos und dem lieben Gott nach Antworten auf die grossen Fragen in einer Welt, in der das Leben stets ein Provisorium zu sein scheint. Und als einige Jahre später die Namen der Familie auf den Listen der begnadigten Exilanten erscheinen, die nach Chile zurückkehren dürfen, macht das die Dinge auch nicht einfacher: Rafael kommt zurück nach Santiago, in eine Stadt und eine Gesellschaft, die ihm fremd und vertraut zugleich sind und wo das Leben zwischen der Gewalt der Militärs und den Hoffnungen auf die Rückkehr zur Demokratie schwankt. Und dann gilt es in all dem Chaos auch noch erwachsen zu werden …

 

Der Autor:

 

Rafael Gumucio (*1970), Anna-Seghers-Preisträger und einer der bekanntesten Autoren und Journalisten seiner Generation, hat mit seinem ursprünglich schon 1998 publizierten Roman Transitkind in Chile ein ganzes Genre autobiografischen Schreibens über die Zeit der Militärdiktatur (und ihr langsames Ende) begründet. Mit der rabiaten und zugleich zärtlichen Stimme eines Jugendlichen, der beständig zwischen Angst und Aufbruch, zwischen Resignation und Auflehnung pendelt, beschrieb Gumucio als einer der Ersten facettenreich das Schicksal jener Generation der Nachgeborenen der gescheiterten lateinamerikanischen Revolutionen und bereitete damit den Weg für AutorInnen wie Alejandro Zambra oder Nona Fernández.

 

Der Übersetzer:

  

Benjamin Loy (* 1987) ist Literaturwissenschaftler und literarischer Übersetzer aus dem Spanischen. Er hat über das Werk des chilenischen Autors Roberto Bolaño promoviert und lehrt und forscht zu spanisch- und französisch- sprachigen Literaturen an der Universität zu Köln. Er hat Texte von zeitgenössischen spanischsprachigen Autorinnen und Autoren für Bücher und literarische Zeitschriften übersetzt. Benjamin Loy schreibt regelmässig Literatur- und Theaterkritiken für die ›Frankfurter Allgemeine Zeitung‹ und ›Die Zeit‹. Seit 2020 ist er Mitglied der Jungen Akademie der Akademie der Wissenschaften und Literatur in Mainz.

 

 

Leseprobe:

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