Droschl

Lydia Davis: Kanns nicht und wills nicht

Erzählungen

Lydia Davis zu lesen erweitert nicht nur den Horizont, es weist uns auch auf unerwartete Freuden in unser aller rätselhaftem Alltag hin.

 

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Lydia Davis, Klaus Hoffer (Übersetzer)

Kanns nicht und wills nicht

Erzählungen

304 S., gebunden

23,00 Euro

ISBN 9783854209553

 

 

Inhalt:

 

Ihre Erzählungen sind manchmal buchstäbliche Einzeiler; oder es sind lange geduldige Beobachtungen von Kühen im Laufe eines Winters vom Küchenfenster eines Landhauses aus. Ihre Stories können aber auch Träume sein, Beschwerdebriefe (an Tiefkühlerbsenproduzenten oder Autoren von Buchhändler-Werbebroschüren) oder Geschichten, die aus den Briefen Flauberts kondensiert wurden.
Lydia Davis schreibt in allen Fällen mit großer Präzision, mit Witz und Intelligenz und einem geschärften Blick für die Unerfreulichkeiten des täglichen Lebens. Da sie nichts als gegeben hinnimmt, überschreitet sie auch ständig die Grenzen der literarischen Konventionen, der Genres und Gepflogenheiten – und das macht ihr Werk zu einer Fundgrube für überraschende Entdeckungen. Sie scheut weder das intellektuelle Vergnügen noch die Nähe der Intimität.
Ob es sich um die ironische Aufzählung von Lesevorlieben handelt oder um die ungemein intimen Erinnerungen einer Frau an ihre verstorbene ältere Schwester, um die trocken notierten Schwierigkeiten mit renitenten Dienstmädchen oder die Essgewohnheiten von Großstadtneurotikern: Lydia Davis zu lesen erweitert nicht nur den Horizont, es weist uns auch auf unerwartete Freuden in unser aller rätselhaftem Alltag hin.

 

(c) Theo Cote
(c) Theo Cote

 

Die Autorin:

 

Lydia Davis, 1947 in Massachusetts geboren, lebt in der Nähe von New York. Ihre zahlreichen preis-

gekrönten Geschichten erschienen gesammelt in den Collected Stories, 2009; außerdem veröffent-

lichte sie den Roman The End of the Story, 1995. Sie übersetzt aus dem Französischen, u.a. Blan-

chot, Butor, Flaubert, Jouve, Leiris und Proust. 2013 erhielt sie den Man Booker International Prize. Auf Deutsch erschienen bei Droschl in der Übersetzung von Klaus Hoffer ihre Erzählungsbän-

de "Fast keine Erinnerung" (2008), "Formen der Verstörung" (2011) und ihr Roman "Das Ende der

                                           Geschichte" (2009).

 

Leseprobe:

Dieses Buch in der Lieblingsbuchhandlung vor Ort oder hier kaufen.

 

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