Arco Verlag

James Hanley: Fearon

Roman

In der Schule sehnt sich Fearon danach, Lehrer zu werden. Aber sein Vater setzt diesen Träumen ein jähes Ende: Sein erster Tag in den Docks von Liverpool wird zu einer brutalen Erfahrung. Die Flucht als blinder Passagier auf ein Schiff liefert ihn einer feindseligen Erwachsenenwelt gnadenlos aus.

 

 

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James Hanley, Joachim Kalka (Übersetzer)

Fearon

Roman

ca. 260 S., gebunden, 

24,00 Euro (D, A) / 32,00 CHF

ISBN 978-3-938375-60-0

 

 

Inhalt:

 

Als Tagträumer in der Schule sehnt sich Fearon, aus der bedrückenden Enge seiner Herkunft aus einer Hafenarbeiterfamilie auszubrechen, nach Bildung, danach, selbst Lehrer zu werden. Aber sein Vater setzt diesen Träumen ein jähes Ende: Sein erster Tag als halbwüchsiger Hilfsarbeiter in den Docks von Liverpool wird zu einer brutalen, erniedrigenden Erfahrung. Seinen Eltern kann Fearon seine Nöte nicht mitteilen. Die verzweifelte Flucht als blinder Passagier auf ein Handelsschiff liefert ihn einer feindseligen Erwachsenenwelt gnadenlos aus.
Nachdem James Hanleys grandioser Roman 1932 in der für skandalöse Erotika – wie später Nabokovs Lolita – berüchtigten Paris Obelisk Press erschien, schlug eine alarmierte prüde britische Öffentlichkeit zurück. Anstoß erregt hatte eine halbnackte Bordelltänzerin auf dem Umschlag und die schonungslose Darstellung menschlicher Abgründe und sexueller Phantasien von Erwachsenen. Derart skandalisiert, verschwand James Hanleys Beitrag zur Weltliteratur nicht einfach nur in der Versenkung, sondern wurde in England sogar öffentlich verbrannt. Gleichzeitig gefeiert und verteidigt von Schriftstellern wie William Faulkner, E. M. Forster und John Cowper Powys bis hin zu Henry Miller und Anthony Burgess, der ihn des Nobelpreises für würdig empfand, ist ein lange unterdrücktes Kultbuch endlich erstmals auf Deutsch zu lesen – für Nick Hornby »eins der düstersten Bücher, die je geschrieben wurden«.

 

 

 

 

Der Autor:

 

James Hanley (1897–1985) war für die Times das »verkannte Genie unter den Romanciers«, unterdrückt von der Zensur – wegen »Obszönität« und Brutalität; W. Faulkner, H. Miller, E. M. Forster, A. Burgess feierten ihn. Seine Zeit auf See inspirierte Romane und Vergleiche mit Joseph Conrad und Melville.

 

 

Der Übersetzer:

 

Joachim Kalka, selbst Autor, gehört zu den profiliertesten, vielseitigsten deutschen Übersetzern englischer und amerikanischer, aber auch französischer Literatur; für sein Schaffen wurde er mehrfach ausgezeichnet (u. a. Johann-Heinrich-Voß-Preis; Cotta-Preis).

 

Leseprobe:

Dieses Buch in der Lieblingsbuchhandlung vor Ort oder hier kaufen.

 

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