Rogner & Bernhard

Michael Muhammad Knight: Taqwacore

"Irgendwo da draußen gibt es einen coolen Islam, Yusef. Man muss ihn nur finden. Man muss sich durch den ganzen anderen Kram durchackern, aber er ist da."

Michael Muhammad Knight; Yamin von Rauch (Übersetzer)

Taqwacore

Roman

305 Seiten, gebunden, € [D/A] 19.95 | CHF 28.90, ISBN 978-3-95403-000-2

 

 

Inhalt:

 

In einer muslimischen Punk-WG in Buffalo, New York, ist die Hölle los. Im Wohnzimmer, in dem tagsüber gebetet und nachts wild gefeiert wird, zeigt ein Loch in der Wand die Richtung Mekkas an. Fasiq raucht bei der Koranlektüre Joints, Jehangir betrinkt sich nach dem Fastengebet, die verschleierte Rabeya streicht Suren aus dem Koran und leitet die Gebete als weiblicher Imam.
Sind sie alle vom rechten Weg abgekommen? Oder gibt es ihren Islam tatsächlich, in dem Partys und Ramadan, Gleichberechtigung und Gebet, Koran und Punk keine Widersprüche sind?
"Taqwacore" - ein Kunstwort aus Taqwa (arabisch: Frömmigkeit) und Hardcore - wurde zunächst nur als Fotokopie verbreitet und errang in Amerika Underground-Kultstatus. Das Buch wurde zensiert, boykottiert und konfisziert. Heute steht es auf dem Lehrplan vieler amerikanischer Universitäten. Es gibt einen Spielfilm zum Buch und eine Dokumentation über die Taqwacore-Szene, die sich nach Veröffentlichung des Romans in den USA bildete.

 

© Rogner & Bernhard
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Der Autor:

 

MICHAEL MUHAMMAD KNIGHT, geboren 1977 in New Jersey, wuchs als Katholik auf und konvertierte als Teenager, nachdem er die Autobiografie von Malcolm X gelesen hatte, zum Islam. Mit 16 Jahren wollte er in den Djihad ziehen. Doch dem Fanatismus folgten Zweifel. Sein Debüt "Taqwacore" war als Abschied vom Islam gedacht. Das Buch wurde zensiert, boykottiert und konfisziert. Heute steht es auf dem Lehrplan vieler amerikanischer Universitäten. Knight promoviert derzeit über den amerikanischen Islam.

 

 

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