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Peter Gizzi: totsein ist gut in amerika

Die US-Dichtung des vergangenen Jahrzehnts ist nirgendwo so dunkel, irrlichternd & zugleich so grausam schön wie bei Peter Gizzi (*1959). Der Band versammelt ausgewählte Gedichte aus allen bisher veröffentlichten Bänden des in der Tradition John Ashberys und Robert Creeleys stehenden Dichters.

 

Peter Gizzi; Sylvia Geist, Simone Kornappel, Christian Lux, Daniela Seel, Jan Skudlarek und Andreas Bülhoff (Übersetzer)

totsein ist gut in amerika

Gedichte

240 Seiten, Klappbroschur, € 24.00, ISBN 978-3-939557-43-2

 

 

Inhalt:

 

"totsein ist gut in amerika" - deutlicher kann ein Abgesang auf den amerikanischen Traum nicht ausfallen. Und dennoch ist es ein Gesang. Die Vermählung größtmöglicher Kritik mit einer traurigen Hymne. Die Ambivalenz alles heutigen Lebens und Denkens in Verse zu bannen - niemandem gelingt dieser Spagat wie den Dichtern der USA. Von Walt Whitman bis Frank O'Hara und Jack Spicer gibt es eine lange Tradition dieser janusköpfigen Gedichte. Neben Ashbery und Creeley sind sie diese Dichter die eigentlichen Paten eines der wichtigsten Gegenwartsautoren der USA. Mehrere deutsche Lyriker wie Sylvia Geist, Daniela Seel, Jan Skudlarek und Simone Kornappel sowie der Verleger des luxbooks-Verlags haben sich an die Auswahl und Übersetzung aus dem Werk des in Amherst lebenden Peter Gizzis gemacht. Herausgekommen ist einer der wichtigsten Werküberblicke in der luxbooks.americana. Das Nachwort stammt von der bedeutendsten Lyrikkritikerin der USA: Marjorie Perloff.

 

 

© privat
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Der Autor:

 

Peter Gizzi (*1959 in Pittsfield) verlor als Kind seinen Vater bei einem Flugzeugabsturz. Nach schwierigen Schuljahren studierte er u.a. an der Brown University. Anfang der 80er Jahre lebte Gizzi in New York inmitten der Punk-Szene und lernte zahlreiche legendäre Lyriker und Künstler wie Allen Ginsberg, Nan Goldin, Gregory Corso und Robert Creeley kennen. In den späten 80er Jahren gab er die Zeitschrift o-blék: a journal of language arts (1988-1993) heraus. 1994 wurde er von John Ashbery mit dem Lavan Younger Poets Award ausgezeichnet. Heute lehrt er Creative Writing an der University of Massachusetts. Er ist verheiratet mit der Dichterin Elizabeth Willis.

 

Die Übersetzer:

 

Sylvia Geist lebt als freie Autorin und Übersetzerin in Hannover. Niedersächsischer Förderpreis 1998, Lyrikpreis Meran 2002, Adolf Meystrik-Ehrengabe der Deutschen Schillerstiftung 2008. Ihr jüngster Gedichtband ist im Luftschacht Verlag erschienen.

Simone Kornappel (*1978) lebt als freie Autorin in Berlin. Tätigkeit in der Rechtsmedizin Hamburg. Orphil Förderpreis der Stadt Wiesbaden 2012. Stipendium des Landes Berlin. Mitherausgeberin der Literaturzeitschrift randnummer und von lyrikkritik.de. Veröffentlichungen u.a. in Freie Radikale, intendenzen und poet. Ihr Debütband erscheint 2012 bei luxbooks.

Christian Lux (*1978) lebt als Herausgeber und Übersetzer in Wiesbaden. Mitverleger des luxbooks-Verlags.

Daniela Seel (*1974) lebt in Berlin als freie Autorin und Herausgeberin. Gründete 2003 kookbooks. Horst-Bienek Förderpreis 2007, Friedrich Hölderlin Förderpreis 2011, Ernst-Meister-Förderpreis für Lyrik 2011. Ihr aktueller Gedichtband ist bei kookbooks erschienen.

Jan Skudlarek (*1986) lebt als freier Autor in Berlin. Preisträger des Literaturförderpreises 2008 der Gesellschaft zur Förderung der Westfälischen Kulturarbeit (GWK). 2010 und 2011 Finalist beim Open Mike. Förderpreis zum Ernst-Meister-Preis 2011. Arbeitsstipendium des Landes NRW: Sein Debütband erscheint 2013 bei luxbooks.

Andreas Bülhoff (*1987) lebt und studiert in Berlin. Gemeinsam mit Niels Klenner gibt er das Lyrikprojekt »Der phosphoreszierende Tiger« heraus.

 

 

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