Sophie Scholl
Eine Kostbarkeit für immer
Edition der Tagebücher (1937–1943)
Erstmalige Edition aller Tagebücher von Sophie Scholl
Rüdiger Dannemann
I Shall Be Free No. 10
Bob Dylans Songphilosophie
Rüdiger Dannemann zeigt, dass Bob Dylans Philosophie des modernen Songs gekennzeichnet ist durch einen besonderen Modus eines anderen, »wilden« Denkens, das auch im 21. Jahrhundert relevant bleibt. Als unverzichtbares Korrektiv.
Claudia Hamm (Hg.)
Gott spielen
Wie Chatbots und KI Sprache, Denken und Handeln automatisieren
Gott spielen ist ein engagierter Essayband, der Antworten auf ungelöste Grundsatzfragen und Risiken im Zusammenhang mit generativer KI und Chatbots gibt. Die Beiträge zeigen, warum gerade im Zeitalter der Algorithmen menschliche Kreativität und Entscheidungsfreiheit unersetzbar bleiben – und was wir tun können, um diese zu schützen.
Rosalyn D'Mello; Anna Jäger (Übersetzerin)
Gestillte Zeit
Mutter- und doch Selbstsein
Das intime Tagebuch einer Frau im Ausnahmezustand
Rosalyn D’Mello ist Autorin, Künstlerin, Mutter – und Migrantin. In „Gestillte Zeit“ reflektiert sie in poetischen, fragmentarischen Notizen über Mutterschaft, Rassismus und die Suche nach einer
eigenen kreativen Zeit inmitten ständiger Unterbrechungen.
Thomas Groß
Warum sich Weiterlesen lohnt
Der Essay "Warum sich Weiterlesen lohnt" handelt vom Wert der Literatur, denn Lektüre macht uns wacher und reicher an Erfahrung. Thomas Groß zeigt in seinem Plädoyer für das Lesen an sich, aber auch für das Lesen älterer Literatur, dass Literatur Horizonte öffnet, dass Bücher Gemeinsinn stiften und Empathie fördern können. Ein aktuelles Thema!
Walter Ruprechter
Vom Hausen und Wohnen
In Zwischenräumen daheim
In seinem Buch erkundet der Autor essayistisch das Eingebundensein des Menschen in die Umgebung bzw. in die Welt. Dabei wird das "Hausen und Wohnen" in die Welt aus verschiedenen Perspektiven thematisiert: phänomenologisch, anthropologisch, psychoanalytisch oder literarisch.
Vratislav; Lena Dorn (Übersetzerin)
Mit Wittgenstein in der Schwulensauna
Aspekte schwulen Lebens im heutigen Mitteleuropa
Unter anderem Ludwig Wittgenstein steht Vratislav Maňák zur Seite, wenn er männliche Homosexualität im heutigen Europa untersucht. Hierzu besucht er Orte, die als gay spaces bezeichnet werden können. Entstanden ist ein vielschichtiges Panorama schwuler Lebenswelten jenseits stereotyper Vorstellungen.
Christian Futscher
Der Ball zappelte im Netz
Aufzeichnungen eines Fußballnarren
Christian Futschers Sammlung von Aphorismen, Analysen und anderweitigen Einwürfen und „Kopfstößen“ widmet sich dem Volk der Fußballerinnen und Fußballer ebenso intensiv wie den Fans, dem Platzwart, den Schiedsrichtern und weiteren Betroffenen.
Sven Pfizenmaier und Meike Männel
Ödnis
Resonanzen #1
›Ödnis‹ vereint literarischen Essay und Fotografie. Sven Pfizenmaier schreibt über Produktivitätszwang, Überdruss und das Recht auf Faulheit; Meike Männels Bilder zeigen Ordnung und Sicherheit im Zerfall. Gemeinsam formen sie ein Porträt der Gegenwart – hellsichtig, zärtlich und mit leisem Witz.
Katrin Seddig
Gedanken zu Turnhallen
In ihren Essays nimmt Seddig die Welt aufmerksam, eigensinnig, ohne jede Hierarchie beim Wort. Die Liebe kommt vor, natürlich. Aber Hasen und Turnhallen eben auch. Und kann eine Schnecke glücklich oder unglücklich sein? Solche Fragen wirken erst komisch, dann überraschend klug, weil Seddigs unaufgeregte, neugierige Sprache uns genau dort hinführt, wo der Alltag sonst einfach durchrutscht.
Mely Kiyak
Gute Momente
"Gute Momente" von Mely Kiyak: eine Ästhetik der Güte, eine Wahrnehmung des Alltags mit zärtlichem, gewitztem Blick in die unbemerkten Winkel – immer mit gespitztem Stift. Die Autorin schafft es wie keine andere, mit ihrem klugen, freundlichen Denken die Härte der Welt in Wärme und Hoffnung zu verwandeln.
Leopold Federmair
Portraits
Schriftsteller, Dichter & Denker
Skizzenhaft verdichtete Porträts von Schriftstellern, Dichtern, Denkern und Künstlern, die biografische Widersprüche und überraschende Verbindungen zwischen Leben und Werk zu einem persönlicheren, alternativen literarischen Kanon bündeln.
Ludwig Bergsträsser
Mosaik aus bitteren Tagen
Kriegstagebuch 1939-1945
Ludwig Bergsträsser gehörte während der NS-Zeit zum Leuschner-Widerstandsnetz. Während des Krieges schrieb er heimlich Tagebuch. Ungeschminkt und oft mit beißender Kritik an regimehörigen
Nachbarn schreibt Ludwig Bergsträsser über den Alltag im Zweiten Weltkrieg – über Verfolgung von Juden, über den Kriegsverlauf und über Hunger.
Jascha Riesselmann und Olav Amende
Gegengefälle
Dokumente der eigenen Ortsbestimmung
Wo ein Gefälle vermutet wird, gilt es, ein Gegengefälle zu errichten: In Riesselmann/Amendes Buch werden Notizzettel, Fotos, Texte und Fundstücke zu einem Dokument der eigenen Ortsbestimmung.
Abdelwahab Meddeb; Beate Thill (Übersetzerin)
Das Licht von Marrakesch
Ein poetischer und sinnlicher Reisebericht, der dazu einlädt, in die vibrierende Atmosphäre dieser einzigartigen Stadt einzutauchen!
Mirnes Sokolović; Silvia Stecher, Dijana Simić (Übersetzerinnen)
Kann es nach Srebrenica noch Poesie geben?
Dreißig Jahre nach dem Genozid von Srebenica stellt Mirnes Sokolović im Anklang an Adornos Diktum »nach Auschwitz ein Gedicht zu schreiben, ist barbarisch« erneut die Frage nach den ethisch‐ästhetischen Zusammenhängen von Dichtung – diesfalls der bosnischen/kroatischen/montenegrinischen/serbischen.
Milena Michiko Flašar
Sterben lernen auf Japanisch
Bei ihrem Streifzug von Ōsaka nach Kyōto bis Tokio, in aus der Zeit gefallenen Thermalbädern und im Wirbel neonbeleuchteter Partymeilen begegnet Milena Michiko Flašar mit Neugier, Ruhe und Offenheit den allgegenwärtigen Vorboten unserer Endlichkeit – und findet dabei vor allem eins: die Lebenslust.